Da kann was nicht stimmen…

Zeitaufwand für die Übungen in dieser Woche (geschatzt):

  • Analysis: 2-3 Stunden
  • Algebra: 3 Stunden (davon ca. 1 Stunde wirklich konzentriert)
  • Maßtheorie: 12 Stunden (ohne Erstellen der Vorlesungszusammenfassung)

Alles für jeweils zwei Stunden Übung. Irgendwo fehlt da die Relation.

Noch etwas (ganz anderes), dass nicht so nicht sein sollte ist Sonys DRM-Rootkit-System und die Einstellung "wenn es die User nicht wissen, dann regen sie sich auch nicht auf, dass wir ihr System unsicher und unstabil machen". Da werde ich wohl in Zukunft einen etwas größeren Bogen um Sony-Produkte machen.

  1. Dominik’s avatar

    Es ist darüber hinausgehend auch ziemlich bemerkenswert, daß die erhöhte Arbeitsbelastung nicht einmal in den ECTS Credits Niederschlag gefunden hat. Eigentlich sollten die ja die tatsächliche wöchentliche Arbeitsbelastung für eine LVA widergeben. Aber wohl nur in der Theorie. Denn was man in Österreich gemacht hat, war die vorhandenen Studienpläne genommen und krampfhaft 60 ECTS Punkte darauf verteilt, anstatt sich für jede LVA einzeln zu überlegen, wieviel Arbeitsaufwand sie bedeutet und danach Studienläne zusammenstellt, die das Kriterium “durchschnittlich 60 ECTS pro Jahr” erfüllen.

    Naja, wohl ein weiteres Beispiel wo die Vertauschung der Reihenfolge nicht das selbe Ergebnis liefert: Willkommen in Absurdistan.

    Das ist jetzt keine Kritik am ECTS System, das ich für einen guten Ansatz halte, aber die mangelhafte Umsetzung macht die Vergleichbarkeit nicht besser.

    Apropos: Maß- und Integrationstheorie gibt es auch an der Uni Wien, aber nicht einmal verpflichtend für alle… und laut der neuesten Evaluation der ÖMG auf http://www.oemg.ac.at/Mitteilungen/Evaluierung.html
    steht man, natürlich nach Meinung von bestimmten Gutachtern an der Uni Wien wohl besser da… Da macht man sich schon Gedanken, ob Maßtheorie so zentral ist….

    Naja, ein paar kurze Assoziationen von mir dazu,
    Dominik